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Schneekanonen - Widerspruch eingelegt - GZ vom 19.04.2008
GZ vom 19.04.2008 - Bericht von Oliver Stade
Schneekanonen Widerspruch eingelegt
Der Widerstand gegen die Schneekanonen im Biathlon-Leistungszentrum Sonnenberg und damit in Teilen des Nationalparks Harz lässt nicht nach. Der Naturschutzbund Niedersachsen (Nabu) hat jetzt Widerspruch gegen die naturschutzrechtliche Genehmigung der Anlagen durch die Nationalparkverwaltung eingelegt. Damit gerät der Fahrplan des Niedersächsischen Skiverbands in Gefahr, im Winter 2008/2009 Kunstschnee zu produzieren.

Skiverbands-Planung wackelt
Die Kritik des Naturschutzbundes könnte den Fahrplan des Antragstellers über den Haufen werfen.

Nationalparkleiter Andreas Pusch hielt sich gestern zu einer Besprechung im Landwirtschaftsministerium Hannover auf, als er durch die GZ vom Widerspruch des Naturschutzbundes erfuhr. Eine grosse Überraschung war die Nachricht angesichts der lauten Kritik mehrerer Umweltverbände für ihn aber nicht. Nach der naturschutzrechtlichen Genehmigung Puschs, die mit Auflagen verbunden ist, schien ein Widerspruch sehr wahrscheinlich. Schneekanonen, zumal in Zeiten des Klimawandels, sind umstritten. So viel scheint sicher: Der Nabu-Widerspruch wirft die Planungen des Niedersächsischen Skiverbandes (NSV) über den Haufen. Der NSV wollte noch Ende dieses Monats mit den Ausschreibungen für die Beschneiungsanlage beginnen, um im Biathlon-Leistungszentrum auf Sonnenberg bereits in der kommenden Wintersaison auf Kunstschnee setzen zu können.

„Sorgfältig prüfen“

Über den Widerspruch entscheidet der Nationalpark selbst. „Wir werden das sorgfältig prüfen“, sagt Andreas Pusch. Dennoch rechne er „in wenigen Wochen“ mit einer Entscheidung. Es wäre eine Überraschung, wenn er seine Genehmigung formuliert hätte, ohne sie so gut wie möglich gegen einen Widerspruch zu wappnen. „Der nächste Gang wäre der vor das Verwaltungsgericht“, sagt Pusch. Und ein solches Verfahren kostet nicht nur Zeit, es setzt vor allem die erteilte Genehmigung aus (siehe nebenstehendes Interview).
Begründet hat der Nabu seinen Widerspruch bisher noch nicht näher, erklärt Sprecher Ulrich Thüre. Die Bedenken wurden zunächst fristwahrend eingereicht, Erläuterungen sollen in Kürze folgen.
Der Nabu-Widerspruch ist nicht die einzige Unwegsamkeit im Verfahren. Nach wie hat der Landkreis Goslar die wasserrechtliche Genehmigung nicht erteilt, dabei liegt die denkmalschutzrechtliche Befürwortung der Behörde für die Wasserentnahme aus dem Rehberger Graben längst vor. Auf Anfrage heisst es, es seien noch einige Fragen zu klären. Grundsätzlich sei aber mit einer Genehmigung zu rechnen und zwar Mitte Mai.
Die Schneekanonen im Nationalpark lassen auch die Landtagsfraktion der Grünen nicht ruhen. Die Abgeordneten Enno Hagenah und Christian Meyer haben bei der Europäischen Kommission eine Beschwerde eingereicht. Hagenah und Meyer ziehen die Landesförderung in Zweifel. Dabei beziehen sie sich auf einen Bericht der GZ. Das Land hat dem NSV Fördermittel bereitgestellt, obwohl längst nicht alle Genehmigungen für die Schneekanonen vorlagen. Zu diesem Zeitpunkt hatte auch Pusch seine naturschutzrechtliche Prüfung noch nicht beendet.

Kooperation in Gefahr?

Die Förderung aus Mitteln des europäischen Strukturfonds könne vor dem Hintergrund der „Zukunftsfähigkeit des Wintersports im Harz zudem „äusserst problematisch oder unzulässig“ sein. Hagenah und Meyer meinen vor allem, die EU-Mittel seien für die Wirtschaftsförderung bestimmt „und dürfen nicht für Einrichtungen des Leistungssports eingesetzt werden“.
Der NSV sieht das anders, weil die Anlage auch von Touristen und Freizeitsportlern genutzt werde. Wie auch immer: Es bleibt spannend im Schneekanonenstreit. Mit der Förderung der Schneekanonen gefährde Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander zudem „die Kooperation mit Sachsen-Anhalt im noch jungen gemeinsamen Nationalpark“, meinen die Grünen. Seine Magdeburger Amtskollegin Petra Wernicke hatte den Kunstschnee-Einsatz ebenfalls kritisiert.



Genehmigung ohne Bestand

NSV-Referent Lars Michel äussert sich zum Widerspruch


HARZ. Der Widerspruch des Nabu Niedersachsen bringt den Niedersächsischen Skiverband (NSV) mit seiner Schneekanonen-Planung aus dem Tritt. NSV-Referent Lars Michel beleuchtet die möglichen Konsequenzen und droht dem Umweltverband indirekt.

Was bedeutet der Widerspruch für ihre Planungen?


Zunächst müssen wir sehen, wie der Nationalpark auf den Widerspruch reagiert. Wird er abgelehnt, hat der Nabu die Möglichkeit, vor das Verwaltungsgericht zu ziehen.

In der kommenden Wintersaison mit Kunstschnee zu planen, scheint nun illusorisch.


Das Problem ist, dass während eines schwebenden Verfahrens beim Nationalpark oder bei einem Gericht die kritisierte Genehmigung nicht bestandskräftig ist. Nur wenn der Nationalpark Harz den Widerspruch ablehnt und der Nabu Niedersachsen dagegen nicht vorgeht, könnten wir noch rechtzeitig mit Bauvorbereitungen beginnen. Unter Ausnutzung aller Formalien könnte der Prozess jedoch sehr in die Länge gezogen werden. Das wissen auch die Umweltverbände.

Grosser Frust also beim NSV?


Wir fragen uns natürlich auch, was ist, wenn wir am Ende Recht bekommen, uns aber zwischenzeitlich Fördermittel entgangen sind? Wer steht dafür gerade?


Ein festes Ziel vor Augen, doch die Planungen für Schneekanonen im Biathlon-Leistungszentrum des Niedersächsischen Skiverbandes geraten derzeit durcheinander. (Foto: Gabel)



Geschrieben von admin am 21.04.2008 15:53:17 0 Kommentare · 2906 gelesen · Drucken
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